21. Oktober 20110 Kommentare

Eine Kerze trotzt der Krise

Finanzkrise, Weltrezession, Schuldeneskalation und Börsencrash – bei Sotheby´s in London hatte man der Herbstauktion nicht gerade optimistisch entgegengesehen. Doch in diesem Fall löste sich die Anspannung nach dem Motto „wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her“. Das Gemälde einer brennenden Kerze von Gerhard Richter brachte bei seiner Versteigerung in London gut 12 Millionen Euro ein. Für Richter, der bald seinen 80. Geburtstag feiert, ist das ein neuer Rekord – auf den der Künstler allerdings mit Unverständnis reagiert. Anfang Oktober, als erste Mutmaßungen aufkamen, dass das Bild einige Millionen Euro einbringen könnte, kommentierte der Kölner diese Aussicht mit den Worten: „Das ist genauso absurd wie die Bankenkrise – unverständlich, albern, unangenehm.“




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