18. August 20101 Kommentare
Deutscher Buchpreis: die zwanzig Besten
Die Jury des Deutschen Buchpreises 2010 hat ihre Wahl getroffen und zwanzig Romane auf die Longlist gewählt. Wer das Rennen macht und den Sprung auf die Shortlist schafft, steht am 8. September fest.
Die nominierten Romane (in alphabetischer Reihenfolge):
• Alina Bronsky, Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche (Kiepenheuer & Witsch, August 2010)
• Jan Faktor, Georgs Sorgen um die Vergangenheit oder im Reich des heiligen Hodensack-Bimbams von Prag (Kiepenheuer & Witsch, März 2010)
• Nino Haratischwili, Juja (Verbrecher Verlag, März 2010)
• Thomas Hettche, Die Liebe der Väter (Kiepenheuer & Witsch, August 2010)
• Michael Kleeberg, Das amerikanische Hospital (DVA, August 2010)
• Michael Köhlmeier, Madalyn (Carl Hanser Verlag, August 2010)
• Thomas Lehr, September. Fata Morgana (Carl Hanser Verlag, August 2010)
• Mariana Leky, Die Herrenausstatterin (DuMont Buchverlag, Februar 2010)
• Nicol Ljubić, Meeresstille (Hoffmann und Campe, Februar 2010)
• Kristof Magnusson, Das war ich nicht (Verlag Antje Kunstmann, Januar 2010)
• Andreas Maier, Das Zimmer (Suhrkamp Verlag, September 2010)
• Olga Martynova, Sogar Papageien überleben uns (Droschl Literaturverlag, Januar 2010)
• Martin Mosebach, Was davor geschah (Carl Hanser Verlag, August 2010)
• Melinda Nadj Abonji, Tauben fliegen auf (Jung und Jung Verlag, August 2010)
• Doron Rabinovici, Andernorts (Suhrkamp Verlag, August 2010)
• Hans Joachim Schädlich, Kokoschkins Reise (Rowohlt Verlag, März 2010)
• Andreas Schäfer, Wir vier (DuMont Buchverlag, Februar 2010)
• Peter Wawerzinek, Rabenliebe (Galiani Berlin, August 2010)
• Judith Zander, Dinge, die wir heute sagten (Deutscher Taschenbuchverlag, September 2010)
• Joachim Zelter, Der Ministerpräsident (Klöpfer & Meyer Verlag, August 2010)
Kategorie: Text-Dokument


So bunt wie diese Liste war noch keine beim Deutschen BUchpreis. Erstaunlich, wie viele kleine Verlage dabei sind – und wie viele unbekannte AUtoren. Das wird dieses Jahr echt spannend.