12. November 20090 Kommentare

Künstler Ebon Heath befreit Worte vom Papier

ebon_heath_1Ebon Heath lebt und arbeitet als Grafik-Designer in New York, war unter anderem für Musiker, Modelabels, Magazine und die Werbung tätig. 1993 gründete er sein Projekt ¡stereo.type–a typographical ballet“.  Hier geht es um Schriftkunst im besten Sinne. Wie sehen Worte aus, die nicht wie gelernt zweidimensional auf Papier oder am Bildschirm zu lesen sind?

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Der Künstler kreeirt aus Worten dreidimensionale typografische Skulpturen, die man nicht nur lesen, sondern auch fühlen können soll. Allein die Form soll dabei eigene Reaktionen beim Betrachter hervorrufen. Schrift befreit er so vom Papier und damit von jeglichen Begrenzungen durch Format und Blattrand.

Dem Wort wohnt eine Schönheit inne, die über die Funktion hinaus geht.

Nach den räumlichen Installationen in Galerien plant er für die Zukunft typografische Kunst an sich bewegenden Menschen. Auch Buchskuplturen in Kooperation mit befreundeten Schriftstellern sind geplant.

Bilder: Ebon Heath




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