9. Dezember 20110 Kommentare

Geliebte Freiheit

„Freiheit ist das Einzige, was zählt“ – so heißt es in dem Hit von Marius Müller-Westernhagen, den viele Fans auch 25 Jahre nach Veröffentlichung noch mitsingen können. Eine aktuell erschienene Studie vermittelt einen ganz anderen Eindruck der deutschen Freiheitsliebe: Gemeinsam mit dem Institut für Demoskopie Allensbach und dem Mainzer Institut für Publizistik hat sich das John Stuart Mill Institut aufgemacht, mit dem sogenannten “Freiheitsindex Deutschland” die Einstellung der Deutschen zum Thema Freiheit unter die Lupe zu nehmen. Das Ergebnis: Grundsätzlich stufen die Befragten Freiheit zwar als erstrebenswert ein, konkret nehmen die Forderungen nach Verboten jedoch in fast allen Bereichen zu. Beim Klonen von Menschen oder der Veröffentlichung von Gewaltvideos wünschen sich viele Bürger das Eingreifen des Staates, der bitte “den Menschen vor sich selber schützen” solle. Freiheitsliebe vs. staatliche Reglements: für viele Deutsche offensichtlich kein Widerspruch mehr.




Kommentar schreiben

Bitte geben Sie unbedingt Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse an.