22. September 20110 Kommentare

Leseinsel im hohen Norden

Die Telefonbücher sind nach Vornamen sortiert, die Pferde haben vier Gangarten, die Einwohner trinken mehr Coca Cola als jede andere Nation und es gibt 30 aktive Vulkansysteme – Island ist ein Land der Gegensätze, aber es hat mehr zu bieten als wilde Natur und noch wildere Geschichten. Wie keine zweite Nation leben die Isländer mit ihrer Literatur: Jeder der rund 318.000 Isländer kauft im Durchschnitt acht Bücher pro Jahr, Buchhandlungen haben in Reykjavík länger geöffnet als die meisten anderen Geschäfte und es gibt kaum ein Land mit prozentual gesehen so vielen Autorinnen und Autoren. Grund genug, den Literaten und Literatinnen von der grünen Insel auch hierzulande mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Den Anfang macht die Buchmesse in Frankfurt, die Island zum Ehrengast 2011 auserkoren hat – auf dass bald andere Namen als Eyjafjallajökull und Grimsvötn Schlagzeilen machen.




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