26. März 20101 Kommentare

Papier ist auf dem steigenden Ast

Der Papierverbrauch in Deutschland steigt stetig, während die Zeitungsverlage unter Druck stehen. Warum das so ist, erläutert ein Artikel im Magazin DE:BUG.140. „Je stärker papierlose Kommunikationsmittel genutzt werden, desto mehr Papier wird gedruckt.“, wird dort eine aktuelle Studie zitiert, die im Auftrag des Druckerherstellers Brother erhoben wurde. Das deutlichste Zeichen dafür sei der steigende Papierverbrauch. Von 1999 bis 2007 stieg hierzulande der Pro-Kopf-Konsum von 214,6 auf 256,4 Kilogramm. Nicht zu unterschätzen sei dabei die Anzahl gedruckter E-Mails und Websites. Denn: Durch das Drucken erhalten sie im Bewusstsein des Druckenden einen speziellen Status, eine höhere Wertigkeit. Das Interesse des Users an Print-Produkten scheint also ungebrochen zu sein. Nur sind es nicht die klassischen Printprodukte wie Zeitungen und Zeitschriften, die davon profitieren. Einen Versuch, den Bedürfnissen des „modernen Nachrichten-Konsumenten“ gerecht zu werden, hat „niiu“ Ende 2009 gestartet. „niiu“ ist eine individuell zusammengestellte Zeitung: Internet-User können sich aus 17 Tageszeitungen die Rosinen herauspicken – am nächsten Morgen liegt die eigene Zeitung dann im Briefkasten.

www.niiu.de

http://de-bug.de/mag/




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