29. April 20100 Kommentare

Wenn Literatur sich im Netz verfängt

Über die veränderte Wahrnehmung von Literatur durch das Internet, über den „Fall Hegemann“ und das Sterben der literarischen Institutionen schreibt Thomas Hettche im Feuilleton der F.A.Z. Und weist darauf hin, dass die Möglichkeiten von Literatur im Internet weit überschätzt werden. „Keine Erzählung, kein Roman, kein Twitter-Vers ist entstanden, dessen literarische Halbwertszeit länger gewesen wäre als das Staunen über die medialen Möglichkeiten.“, schreibt Hettche. Und meint, dass der Boom der Literatur-Festivals und die Besucherrekorde auf den Buchmessen einhergehen mit einer tiefgreifenden Veränderung des Verhältnisses der Leser zu Autor und Werk. Im Mittelpunkt der literarischen Teilhabe steht seiner Meinung nach nicht mehr der Text. Bedeutet das, dass mit der Schnelllebigkeit – gefördert durch das Internet – der Literatur der Inhalt verloren geht?

http://www.faz.net/s/RubBE163169B4324E24BA92AAEB5BDEF0DA/Doc~EDD595856D9D949B7B77F31141BDA1376~ATpl~Ecommon~Scontent.html




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